LUDWIG WITTBRODT // DEL+ I
DEL © Beatrice Barth
DEL © Beatrice Barth
Hans-Joachim Irmler © Manuel Wagner
Hans-Joachim Irmler © Manuel Wagner
LudwigWittbrodt © Katharina Geling
LudwigWittbrodt © Katharina Geling

Samstag, 02 März, 2024 - 20:30

LUDWIG WITTBRODT // DEL+ I

Emily Wittbrodt
Edis Ludwig
Jonas Dorn
Bill Elgart
Robert Lucaciu
Hans-Joachim Irmler

Einlass 20.30 Uhr | Beginn 21 Uhr | Tickets (nur Abendkasse | only at door) € 10,--

LUDWIG WITTBRODT
Emily Wittbrodt – cello
Edis Ludwig – drums, electronics

DEL+ I (Dorn Elgart Lucaciou + Irmler) 
Jonas Dorn – guitar, toys, effects
Bill Elgart – drums 
Robert Lucaciou – double bass, effects
Hans-Joachim Irmler – keyboards, effects

Sowohl beim Duo LUDWIG WITTBRODT alsauch beim Quartett DEL+ I treffen akademisch geschulte und autodidaktisch angeeignete Improvisationsweisen aufeinander.

Emily Wittbrodt (Cello) und Edis Ludwig (Schlagzeug, Elektronik) sind LUDWIG WITTBRODT. Die hellwachen, unvorhersehbar wuchernden Stücke des Duos entziehen sich jeder Kategorisierung. Krautrock, frühe elektronische Musik oder zeitgenössische Kammermusik sind hier nur grobe Schätzwerte. Die studierte Cellistin und der Autodidakt, am bekanntesten in seiner Rolle als Trommler der Düsseldorf Düsterboys, arrangieren sparsam und effizient. Ihre Musik bleibt auch in ihren dichten Momenten stets transparent. Treffsicher und mit traumwandlerischem Gefühl für den Augenblick platzieren sie ihre wunderbar schlichten Ideen. LUDWIG WITTBRODT kreieren ein Dickicht aus Klängen und Melodien, in dem man verloren gehen möchte.

Das Trio DORN ELGART LUCACIOU verfügt offenbar über geheime Antennen. Anders lässt sich das blinde Verständnis der Musiker untereinander kaum erklären. Ihre drängenden Post-Jazz-Noise-Grooves werden immer wieder durch jähe Ausbrüche aus der Bahn geworfen. Gitarrist Jonas Dorn, Kontrabassist Robert Lucaciou und der Weltklasse Drummer Bill Elgart improvisieren auf höchstem Niveau. Man stelle sich die Energie dieses Trios vor gepaart mit dem dunklen, klangorientierten Spiel des Faust-Gründungsmitglieds Hans-Joachim Irmler. Ein Aufeinandertreffen europäischer und US-amerikanischer Improvisationstraditionen, bei dem offene Kabel, Hallspiralen, Spielzeugpianos, präparierte Kassetten und Radios zum Einsatz kommen. Magische Momente sind zu erwarten. 

Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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As part of the series biegungen im ausland

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