Martina Berther // Contagious
Contagious © Sylvia Steinhaeuser
Contagious © Sylvia Steinhaeuser
[Translate to Deutsch:] Maria Berther © Alexandra Baumgartner
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Contagious © Sylvia Steinhaeuser | Maria Berther © Alexandra Baumgartner

Samstag, 31 August, 2024 - 20:30

Martina Berther // Contagious

Martina Berther
Andrea Neumann
Sabine Ercklentz
Mieko Suzuki

Einlass 20.30 Uhr | Beginn 21 Uhr | Tickets (nur Abendkasse | only at door) € 10,--

Martina Berther (solo)
Martina Berther – bass, preparations, effects

Contagious 
Sabine Ercklentz – trumpet, electronics 
Andrea Neumann – inside piano, mixer 
Mieko Suzuki – electronics, turntable

Die Bassistin Martina Berther erforscht und erweitert seit Jahren das klangliche Potenzial ihres Instruments. Im Rahmen ihrer Live-Praxis arbeitet die Zürcherin mit Pedalen, Präparationen und unkonventionellen Spieltechniken. Von sanften Drones über rhythmischen Noise bis hin zu lyrischen Sounds durchmisst sie den musikalischen Reichtum des elektrischen Bass. Stets pendelt Martina Berther dabei zwischen dem Abstrakten und dem Konkreten, Physischen. Ihr aktuelles Solo-Album “Bass Works: As I Venture Into” erschien im April 2024. Neben ihrer Tätigkeit als Solomusikerin tourt Martina Berther mit ihren Bands Ester Poly und AUL sowie mit der Sängerin Sophie Hunger. Darüber hinaus schreibt sie Musik für Film, Theater und Installationen.

Das 2018 im ausland-Umfeld gegründete Trio Contagious lotet Schnittmengen zwischen cluborientierter, tanzbarer und "autonomer" experimenteller Musik aus und erschließt durch gegenseitige "Ansteckung" neue ästhetische Räume. Das Zusammenspiel von Andrea Neumann, Sabine Ercklentz – beides seit den Anfängen Gestalterinnen der Berliner Echtzeitmusikszene – und Mieko Suzuki bildet eine Einheit, die sich ständig weiterentwickelt. Der Antrieb des Trios ist die Improvisation; sein Idealzustand die ständige Spannung zwischen Aktion und Reaktion, zwischen Elektronik, Akustik und Experiment. Nicht zufällig sind die Tracks des ersten Contagious-Albums nach Zwitterwesen aus der Tierwelt benannt. Neumann, Ercklentz und Suzuki spielen zusammen wie ein Lebewesen, das binäre Gegensätze überwindet und ambivalent ist, im besten Sinne des Wortes: ebenso rätselhaft wie lebendig.

Das Konzert ist Teil des Monats der zeitgenössischen Musik Berlin.

Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Medienpartner jungle.world.

supported by

As part of the series biegungen im ausland

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