Lyrik im ausland - Herbstfest 2021 | Zweiter Tag

31 Oct 2021 - 15:30

am Nachmittag | geöffnet ab 15:30 Uhr, Beginn 16:00 Uhr

Lyriklesung
mit
Norbert Lange | www.wunderhorn.de
Róža Domašcyna | www.lyrikline.org
Saskia Warzecha | www.matthes-seitz-berlin.de

[Pause]

am Abend | geöffnet ab 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

Lyriklesung mit
Veronique Homann | www.literaturradiohoerbahn.com
Hans Thill | www.perlentaucher.de
Widad Nabi | www.weiterschreiben.jetzt

Der Eintritt zu den Lesungen ist frei | @facebook
- Es gilt 3G am Einlass (s.u.) -

Nach längerer Veranstaltungspause lädt die Reihe Lyrik im ausland zu einem Herbstfest der Wiederbegegnungen ein, mit dem wir auch unser zehnjähriges Jubiläum aus dem Dezember 2020 nachfeiern. Im Zentrum steht wie immer das gelesene und gesprochene dichterische Wort. Am Freitag ist der Querverlag mit der Anthologie "Parabolis Virtualis" zu Gast, am Wochenende hören wir zwölf Lyriker*innen, die in der Pandemiezeit neue Bände oder ihr Debüt veröffentlicht haben.
Konzeption & Moderation: Tobias Herold & Peter Holland

Róža Domašcyna (*1951 in Zerna bei Kamenz) lebt in Bautzen, bis 1989 Veröffentlichung einzelner Texte in sorbischer Sprache in Zeitschriften und Anthologien. Erster Lyrikband Wróćo ja doprědka du (Domowina, 1990). Ab 1990 freischaffend. Dichterin, Essayistin, Übersetzerin, Dramatikerin, Herausgeberin. Gedichte, zuletzt: W času zeza časa (Domowina, 2019), stimmen aus der unterbühne (Poetenladen, 2020), Poesiealbum Nr. 354 (Märkischer Verlag, 2020). Mitgliedschaften beim P.E.N.-Zentrum Deutschland (ab 1996) und der Sächsischen Akademie der Künste (ab 2002). Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Sächsischen Literaturpreis (2018).

Die gebürtige Österreicherin Veronique Homann schreibt in Berlin und manchmal stellt sie auch aus. Ihre Arbeit widmet sich dem Finden von Lücken und der Suche nach Methoden, um diese zu füllen. Seit 2016 betreibt sie den Eigenverlag Plackscheißerei. Zuletzt von ihr erschienen ist das Lyrikheft Sid Wischi Waschi (parasitenpresse, Februar 2021), gefolgt von dessen vertonter Hörbuchfassung (Plackscheißerei, Juli 2021).

Norbert Lange (*1978 in Gdynia), Kindheit- und Jugend an Rhein, Mosel und Lahn, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Sein Tätigkeitsfeld sind Übersetzungen und Herausgaben von Dossiers zu größtenteils US-amerikanischen und britischen Dichter*innen in der Zeitschrift Schreibheft und in Buchform. Zuletzt: Jerome Rothenberg und Charles Bernstein. 2021 erschien bei Wunderhorn sein Gedichtband Unter Orangen.

Widad Nabi (*1985 in Kobani) ist eine kurdisch-syrische Autorin. Einige ihrer Texte erschienen auf Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. In Deutschland publizierte sie in der Berliner Zeitung, im Freitag, bei SPIEGEL ONLINE, ZEIT ONLINE und in diversen Anthologien. 2018 bekam sie das erste Weiter-Schreiben-Stipendium Wiesbaden. 2019 erschien ihr erstes Buch in deutscher Sprache kurz vor dreißig küss mich, 2021 erschien ihr zweites Unsichtbare Brüche (beide: Sujet).

Hans Thill (*1954 in Baden-Baden) lebt in Heidelberg. Lyriker, seit 2010 Leiter des Künstlerhauses Edenkoben. Zahlreiche Übersetzungen aus dem Französischen. Herausgeber (zus. mit Michael Braun) zahlreicher Anthologien zur Gegenwartslyrik. 2008 - 2018 im Präsidium des deutschen PEN als Beauftragter des Peace Committee. Zuletzt erschienen der Prosaband Das Buch der Dörfer (Matthes & Seitz, 2014) und die Gedichtbände Ratgeber für Zeugleute (Brueterich Press, 2015), In riso / der dürre vogel Bin / kälter als / Dunlop (Urs Engeler, 2. Auflage 2021), Der heisere Anarchimedes (Poetenladen, 2020). Auszeichnungen u. a. Peter-Huchel-Preis 2004, Basler Lyrikpreis 2020.

Saskia Warzecha (*1987 in Peine) studierte Computerlinguistik in Potsdam, anschließend Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie gewann 2017 den Münchner Lyrikpreis, 2019 erhielt sie das Arbeitsstipendium des Berliner Senats und wurde zum Leonce-und-Lena-Preis nach Darmstadt eingeladen. Im Jahr 2020 erschien ihr Lyrikdebüt Approximanten bei Matthes & Seitz. 2021 erhielt sie ein Arbeitsstipendium der Literaturpassage am Museumsquartier Wien. Im selben Jahr wurde ihr der Heimrad-Bäcker-Förderpreis zuerkannt und Approximanten auf die Shortlist zum Ulla-Hahn-Autorenpreis gesetzt.

Covid-19 Information:
Wir freuen uns sehr, wieder veranstalten zu können und werden weiterhin Vorsicht walten lassen. Deshalb bitte einen negativen Covid-Test  mitbringen (nicht älter als 24h, kein Selbsttest), einen Impfnachweis (mindestens 15 Tage alt) oder einen Genesungsnachweis (min. 28 Tage, max. 6 Monate alt).
Bitte im Innenraum Maske tragen. Bitte füllt / füllen Sie am Eingang die Covid-19 Dokumtationsliste aus. Während der Veranstaltung wird maschinell gelüftet.

Covid-19 Information:
We are very happy that we are open again but see lots of reason to stay cautious. Therefore, please bring an actual Covid-19 test (not older than 24h, no self test) or vaccination proof (minimum 15 days old) or a proof that you overcame Covid-19 (min. 28 days, max. 6 months ago).
Please wear a medical mask inside and fill in the contact list at the entrance. Our air condition is running during the event.

Gefördert durch den Deutschen Literaturfonds | Programm NEUSTART KULTUR

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