Hyoung-Min Kim

27 Jul 2020 - 10:00
7 Aug 2020 - 23:00

Im ausland recherchiert die Tänzerin und Choreografin Hyoung-Min Kim zu ihrer neuen Arbeit „Who can speak“. In dieser Arbeit sucht sie einen Weg, sich mit dem historischen Konflikt zwischen Japan und Korea (der Besetzung Koreas durch Japan zwischen 1910 und 1945) auseinanderzusetzen. Sie untersucht diverse Annäherungen und Möglichkeiten, über Geschichte zu sprechen und die Möglichkeit eines positiven Einflusses von kritischer Auseinandersetzung mit Geschichte.
Obwohl ihr die Dringlichkeit eines theoretischen, postkolonialen Diskurses über Geschichte bewußt ist konzentriert sie sich in ihrer Arbeit auf den zwischenmenschlichen Aspekt: persönliche Haltung und menschliches Verhalten im Prozess des Verhandelns von Geschichte. Und auf die Schnittmenge zwischen beiden Herangehensweisen.

Hyoung-Min Kim ist Tänzerin und Choreografin. Sie wurde 1980 in Seoul geboren. Sie studierte an der Korea National University, EDDC in Arnheim und Das Choreography in Amsterdam.
Seit 2004 arbeitet sie unter anderem in Berlin mit Toula Limnaios, Constanza Macras / Dorky Park, Thomas Ostermeier, Tommi Zeuggin, Alessio Castellacci, Lena Meierkord, Anuschka Von Oppen, Anna-Luise Recke, Santiago Blaum, Dagma Bock, Nir De Volff, Thomas Schütt, Matteff Kulmay, Benjamin Schaelike, Gabriel galindez cruz, Lisa Skwirblies und Fernando Nicolas Pelliccioli.

Seit 2002 zeigt sie ihre eigene Arbeit in verschiedenen Festivals und Veranstaltungsorten. Sie erhielt den Preis "Beste Choreografie 2014" in Korea mit “Gelbe Landschaften” und “Stories of Those Who Left”.