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All The Rivers

ist eine Reihe von 10 Workshops und 5 Flash-Residencies.

All The Rivers konzentriert sich auf die transformative Kraft des Austauschs und der Zusammenarbeit innerhalb und zwischen Kunst, Künstler_innen, Community, Gesellschaft und ihren Rändern. Wir sehen das Teilen von Fähigkeiten, Wissen, Einsichten und kreativen Prozessen als eine gegenseitige Wachstumsspirale. Kreativität entsteht im ständigen Dialog von Lernen und Lehren, von Äußern und Zuhören. Sowohl bei den Workshops als auch bei den Residenzen laden die Künstler_innen und Workshopleiter_innen die Teilnehmenden zu einem oder beiden ein. All The Rivers ist offen für jedes Medium und jede Disziplin innerhalb der Kunst, der Bühnentechnik und der sie umgebenden Community. 

All The Rivers bietet Workshops zu einer breiten Palette von Themen an, von inklusiver, bewusster und zugänglicher Produktion und Kreation bis hin zu Licht, Ton , Instrumentenbau und Spoken Word. Informationen zu den Workshops sind unter diesem Text zu finden. Das Workshopprogramm in Leichter Sprache findet Ihr unter diesem LINK

Im Rahmen von All The Rivers gibt es 5 Flash Residencies, kurze, produktionsorientierte Residenzen mit anschließendem öffentlichen Showing. Diese wurden öffentlich ausgeschrieben. Diese Residencies zielen darauf ab, eine öffentliche Teilhabe anzubieten - in jeder Form und jedem Medium, von der darstellenden Kunst bis hin zur bildenden Kunst, Sound oder Installationen, die darauf abzielen, das Publikum und die Gemeinschaft zu erreichen und mit ihnen in einen Dialog zu treten, als Teil des künstlerischen Prozesses und seiner Aufführung.  

Aus 78 eingesandten Vorschlägen wurden 5 Künstler_innengruppen von den Jurymitgliedern Nuray Demir, Katharina Ludwig and Ece Tufan ausgewählt.  Wir freuen uns die Ergebnisse bekannt zu geben!  

Flash Residency 1: Promona Sengupta, Aymara Llanque Zonta, Rasha Al Jundi, Maricarmen Gutiérrez

Flash Residency 2: Gruppe Wissenslücke

Flash Residency 3: Inès Lamari, Sami Belatra, Yasmin Zarrouk

Flash Residency 4: Virginnia Krämer, Luana Madikera, Michaela Maxi Schulz

Flash Residency 5: Naia Urresti, Samantha Tiussi, and Coco Stoppelli.

All The Rivers ist gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt - Spartenoffene Förderung
 

 

 

 

 

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Dienstag, 31 Oktober, 2023 - 11:09

Carolin Jüngst

Carolin Jüngst arbeitet seit 2016 im künstlerischen Duo Rykena/Jüngst zwischen den Städten Hamburg und München. In den Tanzproduktionen des Duos streifen die beiden Tänzer*innen und Choreograf*innen Carolin Jüngst und Lisa Rykena durch Striplokale, Varietétheater der 20er Jahre, Ovids Metamorphosen oder queere Comic-Conventions und lassen Meerjungfrauen, She Hulks, expressive Arien, samtene Bühnen und Marmor-Daunenjacken aufeinandertreffen. Sie beschäftigen sich in ihrer Arbeit mit queerfeministischen, intersektionalen und Ableismus-kritischen Körperdiskursen und der Transformation normativer Kategorisierung von Körpern. Hierfür greifen sie auf klassische, mythologische sowie popkulturelle Stoffe zurück und kreieren daraus neue Figuren, hybride Formen und groteske Verkörperungen. Seit Beginn ihrer Zusammenarbeit experimentieren sie exzessiv mit dem Verhältnis von Körper und Stimme und deren Möglichkeiten, sich gegenseitig zu kommentieren und zu befragen. Die Arbeitsweise von Rykena/Jüngst ist geprägt von der Umdeutung von Virtuosität, der Imagination und Manifestation unterschiedlicher Körper und der Bejahung von expressiven, humoristischen und dilettantischen Körpern. Seit 2019 entstehen ihre künstlerischen Arbeiten kontinuierlich in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg und dem HochX München. Ihre Arbeit wurden an diversen Spielstätten und Festivals gezeigt, u.a. am brut Wien, beim Outnow Festival Bremen, zum SPECTRUM Festival Villach/Österreich, zum Hauptsache Frei Festival Hamburg, bei Hellerau Dresden und an der fabrik Potsdam. Ihre Produktion SHE LEGEND wurde zudem zur Tanzplattform 2022 am HAU/Hebbel-am-Ufer eingeladen sowie zum FREESPACE Festival, West Kowloon Hongkong.

Seit Ende 2020 beschäftigen sie sich zudem intensiv mit Teilhabe und Access in Tanz und Theater. Sie arbeiten selbst als Audiobeschreiber*innen und als Audiodeskriptions-Berater*<wbr>innen im Bereich Tanz, Theater und Performance, bieten Workshops zu künstlerischer Audiodeskription an (z.B. zusammen mit Sophia Neises oder Naomi Sanfo) und integrieren Access-Mittel wie Audiodeskription künstlerisch in ihre Stücke. In diesem Rahmen haben sie zusammen mit der Choreographin Ursina Tossi das Forschungsprojekt SPOKEN DANCE initiiert, das die künstlerische Forschung rund um das Thema und die Methodik der Audiodeskription in den Fokus setzt. 

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